Willkommen beim NABU Hundsangen

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Keine Rote Karte für Schwalben - Vögel und Nester sind gesetzlich geschützt. Forderung zur Beseitigung von Schwalbennestern in Tierställen ist

                                        rechtswidrig!

Immer wieder erreichen den LBV Hinweise, dass Landwirte von Behörden gezwungen werden, Schwalbennester aus ihren Ställen zu entfernen und die Rauchschwalben zu vertreiben. Als Begründung nennen Behördenvertreter eine EU-Vorschrift aus der Futtermittel -hygieneverordnung „Diese besagt jedoch lediglich, dass gefährliche Kontaminationen von Futtermitteln durch Tiere und Schädlinge, also z.B. durch nennenswerte Mengen von Vogelkot, so weit wie möglich zu verhindern sind“, erläutert der LBV-Landwirtschaftsexperte Matthias Luy. Vögel oder deren Nester im Stall sind jedoch für Kontrolleure kein Grund für Beanstandungen. Befolgen Landwirte die falschen Anweisungen begehen sie dagegen eine Straftat, denn Schwalben und ihre Nester sind ganzjährig sowohl durch EU-, als auch Bundes- und

 

Landesgesetze geschützt. Bereits mit dem Inkrafttreten der EU-Futtermittelhygieneverordnung von 2006 befürchteten Landwirte, durch Neuregelungen Ställe zukünftig für Schwalben und andere Vögel sperren zu müssen. In einer Stellungnahme des Umweltministeriums von damals heißt es dazu aber wörtlich: „Diese Auslegung der Hygieneverordnung ist jedoch nicht richtig“. Tatsächlich ist in der Futtermittelhygiene-Verordnung nicht von Ställen insgesamt die Rede, sondern lediglich von Futtermitteln. „Die Futtermittel müssen vor Beschädigung und Verunreinigungen durch angemessene Maßnahmen geschützt werden“, erklärt der LBV-Experte Luy. Die Verordnung ist in diesem Punkt sehr allgemein formuliert. „Der geforderte Schutz der

 

Futtermittel lässt sich durch andere Möglichkeiten sicherstellen. Ein Schwalbenverbot für Ställe ist daraus ebenso wenig abzuleiten wie eine Rechtsgrundlage, auf deren Basis eine Behörde die Entfernung der Schwalbennester anordnen könnte“, so Matthias Luy. Eine generelle Regelung, Schwalben aus Ställen fernzuhalten, widerspräche in jedem Fall den Zielen der EU-Vogelschutzrichtlinie. Der LBV rät zum Schutz vor Verunreinigung von Futtermitteln Kotbretter unter Nestern

 

anzubringen und gelegentlich zu reinigen. Ein Angebot an ausreichend neuen Nistmöglichkeiten durch Brettchen als Nistunterlage oder künstliche Nisthilfen, ermöglicht den Schwalben ihre Nester an unbedenklichen Stellen zu bauen. So können sie aus besonders sensiblen Bereichen, wie etwa über dem Futtertrog oder in der Milchkammer, weggelockt werden. Eine Beseitigung vorhandener Nester ist nicht ohne Befreiung von den Verboten des Bundesnaturschutzgesetztes zulässig. Das Aussperren von Schwalben vor ihrer nächsten Rückkehr aus dem Winterquartier ist auch nicht zulässig, da die Nester einem ganzjährigen Schutz unterliegen, auch wenn die Vögel saisonbedingt nicht anwesend sind. Schwalben sind außerdem nicht nur Glücksboten, sondern auch beliebte natürliche

 

Schädlingskontrolleure, haben sie doch einen gesunden Insektenhunger. Bei ihrer spektakulären Jagd im Flug erbeuten sie 120.000 Fliegen und Mücken allein für die Aufzucht ihrer Jungen.

 

Hinweis:

Im Anhang I der Verordnung heißt es: „Die Futtermittelunternehmer (dazu gehört auch der Futtermittelprimärproduzent „Landwirt) ergreifen gegebenenfalls angemessene Maßnahmen, insbesondere, um gefährliche Kontaminationen durch Tiere und Schädlinge so weit wie möglich zu verhindern“.

 

 

 

erschienen am:

 

2017-07-27 im europaticker

 

Sensenkurs des NABU Hundsangen und Freunde alter Technik Hundsangen (FAT) im SWR -   29.07.2017 - Hundsangen

Schwalbenfreundliches Haus von Familie Rausch

 

Die meisten Menschen mögen Schwalben, und als Kulturfolger fühlen sich die Vögel in unseren Dörfern wohl. Ideale Voraussetzungen also für eine harmonische Koexistenz, und dennoch gehen die Bestände von Mehl- und Rauchschwalbe seit Jahren zurück. Wesentliche Ursachen dafür sind fehlende Nistmöglichkeiten. Nicht so in Weroth bei Familie Rausch in der Kaiserstrasse. Hier brüten seit mehreren Jahren schon Rauchschwalben in einer Garage. Derzeit ist es ein Paar das die Junge füttert. Grund genug für eine Auszeichnung bzw. eine Urkunde. Die erhielt Familie Rausch von Leander Hoffmann und Peter Fasel vom Naturschutzbund Hundsangen. Die am Haus angebrachte Plakette mit einem Schwalbensymbol soll zeigen: Wir sind Schwalbenfreunde.

Kaum ein Vogel vereint so viel menschliche Sympathie auf sich wie die Schwalbe – vordergründig. Früher galten Schwalben als Boten des Glücks, die das Haus vor Feuer und Blitz sowie das Vieh im Stall vor Krankheiten bewahrten. Noch heute gilt die erste aus dem afrikanischen Winterexil zurückgekehrte Schwalbe als Anzeichen dafür, dass die Freibadsaison nicht mehr weit ist, und tief fliegende Schwalben warnen angeblich rechtzeitig vor drohendem Regen.
Ein Brett reicht schon sagt Leander Hoffmann für unsere Schwalben mit ihrem leuchtend weißen Bürzel und Bauch sowie dem gekerbten Schwanz. Sie nutzen vor allem rauh verputzte Hauswände unter geschützten Dachvorsprüngen zum Bau ihres Nestes. Die Mehlschwalbe brütet gerne in großen Kolonien, und dies nicht immer zur Freude der menschlichen Gastgeber, die sich am Kot und den Resten des Nistmaterials an Fassaden und auf dem Boden stören. Viele Nester werden daher mutwillig zerstört. Dabei würde ein einfaches, einen halben Meter unterhalb der Nester angebrachtes Brett wirksam Abhilfe schaffen.

Rauchschwalben sind von ihren Verwandten durch die langen Schwanzspieße und eine braunrote Färbung von Kehle und Stirn gut zu unterscheiden. Heute bevorzugen Rauchschwalben Balken oder Mauervorsprünge in Ställen, Scheunen oder Carports. Leider bleiben die notwendigen Einflugluken nach Renovierungen zunehmend verschlossen oder sind bei Neubauten gar nicht erst vorhanden. 

Beide Arten leiden zudem unter der Asphaltierung von Feldwegen, die es ihnen immer schwerer macht, in Pfützen den Lehm für den Nestbau zu finden. Durch die zunehmende Hygiene in den Ställen, die Aufgabe landwirtschaftlicher Betriebe sowie den hohen Pestizideinsatz auf den Feldern geht auch ihre Nahrung – Insekten, Schmetterlinge, Mücken oder Eintagsfliegen – vielerorts zurück.
Um die friedliche Koexistenz von Mensch und Schwalbe zu fördern, hat der NABU die Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“ ins Leben gerufen. Bei dieser Aktion belohnt der NABU all jene Hausbesitzer mit einer Plakette, die Schwalben an ihren Gebäuden brüten lassen und das Brutgeschehen sogar durch das Aufhängen von „Starthilfen“ für den Nestbau oder die Anlage einer Lehmpfütze fördern. Diese gut sichtbaren Auszeichnung soll zudem zeigen, dass die hier wohnende Familie sich schwalben- und damit auch naturfreundlich auszeichnet.
 Die Resonanz auf die NABU-Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“ und die Aktivitäten unseres Partners der Masgeik-Stiftung zeigt, dass ein gutes Auskommen von Schwalbe und Mensch keine Utopie sein muss.

 

Straßen- und Wegränder als Rückzugsorte für Tiere und Pflanzen

So manche Straßen- und Wegränder präsentieren sich im Sommer in bunten Farben – und dienen mit ihren Kräutern und Wildblumen vielen Tierarten als Nahrungs- und Lebensräume. Mit dem Rückgang artenreicher Wildblumenwiesen und der Zunahme intensiv bewirtschafteten, artenarmen Grünlands haben sie deutlich an Bedeutung für mitunter gefährdete und spezialisierte Tier- und Pflanzenarten gewonnen, darauf weist die Naturschutzbund (NABU) Gruppe Hundsangen hin.

 

An Straßen- und Wegrändern können sich teils artenreiche Wiesengesellschaften entwickeln. Blütenbesuchende Insekten wie Schmetterlinge, Hummeln und Wildbienen finden hier Nektar; auch Vögel und Niederwild finden hier ganzjährig Nahrung und Versteckmöglichkeiten. Damit können Straßen- und Wegränder einen wertvollen Beitrag zur Abmilderung des aktuell dramatischen Artenrückgangs in der Agrarlandschaft leisten, erklärt der NABU. Voraussetzung hierfür sei jedoch eine angepasste, extensive Pflege. Hierzu gehört, dass nicht unnötig breit, unnötig häufig und nicht zu früh im Jahr gemäht wird. „Wenn Straßen- und Wegränder schon Ende Mai vor der Blüte gemäht werden, können viele Pflanzenarten keine Samen ausbilden. Über die Jahre verschwinden dann die Blütenpflanzen. Wir empfehlen, auch auf Rücksicht auf bodenbrütende Vogelarten, mit der ersten Mahd möglichst bis Juli oder noch später zu warten und nur ein- bis zweimal im Jahr zu mähen“, so der NABU.

Werden in einem Gebiet die meisten Straßen- und Wegränder und viele Wiesen gleichzeitig gemäht, geht den Tieren schlagartig ein Großteil ihrer Lebensräume und Rückzugsgebiete verloren, sodass viele von ihnen abwandern oder verhungern müssen. „Für die Verkehrssicherungspflicht reicht in vielen Fällen das Mähen eines vergleichsweise schmalen Streifens aus. Insbesondere dort, wo kein Straßenverkehr herrscht, z. B. an Feldwegen, macht eine frühe Mahd am Sommeranfang aus reiner Ordnungsliebe wenig Sinn“, so der NABU weiter. Durch eine angepasste Weg- und Straßenrandpflege hingegen könne ein Beitrag zum Erhalt der Biodiversität und letztlich unserer aller Lebensqualität geleistet werden.

 

Wir stellen unser neues Projekt vor:

Lebensraum Dorf – Vielfalt sorgt für Vielfalt

Presseartikel im Verbandsgemeindeblatt Ausgabe 16, Freitag 21. April 2017

Presseartikel in Rhein-Zeitung Ausgabe Westerwald Ausgabe Nr. 76, Donnerstag, 30. März 2017

Presseartikel RZ Ausgabe WW Seite 11 vom Donnerstag 30.3.2017 zum Download
Hier können Sie sich Seite 11 der Ausgabe Westerwald runterladen
Vielfalt RZ Ausgabe WW_30_03_2017_S_11.p
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Presseartikel RZ Ausgabe WW Seite 17 vom Donnerstag 30.3.2017 zum Download
Hier können Sie sich Seite 17 der Ausgabe Westerwald runterladen
Vielfalt RZ Ausgabe WW_30_03_2017_S_17.p
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Unser Flyer und Plakat zum Download/Drucken

Vielfalt sorgt für Vielfalt - Flyer, Ansichts-PDF zum Download
Hier können Sie sich den Flyer zu unserem Projekt runterladen
Vielfalt Flyer-Ansichts.pdf
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Vielfalt sorgt für Vielfalt - Poster, Ansichts-PDF zum Download
Hier können Sie sich das Poster zu unserem Projekt runterladen
Vielfalt Plakat-Ansichts.pdf
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Hauptamtliche Betreuung für neu gegründete Kinder-gruppe und Unterstützer für Umweltbildungs-Team gesucht!

Für die Durchführung unserer alle zwei Wochen stattfindenden Treffen unserer neu gegründete NAJU-Kindergruppe suchen wir eine(n) hauptamtliche(n) Betreu-er(in) sowie engagierte Helferinnen und Helfer!

Wenn Sie Spaß an der Arbeit mit naturbegeisterten Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren in den Verbandsgemeinde Wallmerod haben, Ihnen die Natur am Her-zen liegt und Sie über pädagogische Vorkenntnisse verfügen, setzen Sie sich bitte mit Marcel Weidenfeller, stellvertr. Vorsitzende der NABU-Gruppe, unter Tel. 06435/408351 oder celes.nabu-hundsangen@gmx.de in Verbindung.

 

Wenn Sie zunächst weniger Verantwortung übernehmen wollen oder noch weni-

ge Vorkenntnisse besitzen, sind Sie ebenfalls herzlich eingeladen, in die Arbeit unseres Umweltbildungs-Teams reinzuschnuppern. Sie können sich nach Ihren Interessen und Möglichkeiten aktiv mit einbringen und dabei im Team lernen und Erfahrungen in der Umweltbildungsarbeit sammeln. Wir bieten allen Engagierten eine gute Betreuung und Einbindung in unsere NABU-/NAJU-Gruppe, Weiterbil-dungs- und Vernetzungsmöglichkeiten, die Erstattung von Auslagen und eine angenehme Arbeitsatmosphäre.

Waldkauz ist Vogel des Jahres 2017

Foto: Peter Kuehn
Foto: Peter Kuehn

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und sein bayerischer Partner, der Landesbund für Vogelschutz (LBV), haben den Waldkauz (Strix aluco) zum „Vogel des Jahres 2017“ gewählt. Auf den Stieglitz, Vogel des Jahres 2016, folgt damit ein Eulenvogel. Lesen sie mehr unter Projekte / Vogel des Jahres.

NABU Hundsangen sagt DANKE für die Unterstützung über gooding.de.Helfen Sie uns auch weiterhin mit Ihren Online-Einkäufen! Dein Beitrag zählt.

Machen auch Sie mit und unterstützen Sie uns mit Ihren Online-Einkäufen oder sagen Sie es im Bekannten- und Freundeskreis weiter, denn alle weiteren Unterstützer/-innen erhöhen die Spendeneinnahmen. Es ist ganz einfach probieren Sie es aus!

 

Weitere Infos unter dem Bereich "Spenden" und "Spenden/Gooding".

 

Seit Beginn unseres Auftrittes bei www.gooding.de haben wir Dank der 38 Unterstützer mit insgesamt 76 Einkäufen schon eine Summe von über 106 Euro Spenden generiert, Geld was alleine durch Ihre Online-Einkäufe dem Naturschutz zu Gute kommt.

 

Projekt Steinkauz –

Material für Niströhren

 

 

 

 

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und Sie gelangen direkt

zum Projekt auf Gooding

Projekt NAJU –

Material für den Nistkastenbau

 

 

 

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  Liebe Besucher des Naturlehrpfades  

                     Hundsangen,

 

der gesamte Rundweg entlang des Waldlehrpfades ist aufgrund von herabstürzendem Totholz bis auf Weiteres komplett gesperrt.

Bitte betreten Sie diesen Bereich nicht!

Wir informieren Sie wenn ein Begehen wieder möglich ist. Danke für Ihr Verständnis!

 

Ihre NABU Gruppe Hundsangen

 

 

Die Ortsgemeinde Hundsangen kündigt der NABU Gruppe mit sofortiger Wirkung die für den Waldlehrpfad am Buch Hundsangen in Anspruch genommene Fläche wegen Astbruchgefahr!

 

Weiterhin teilt der Ortsgemeinderat der NABU Gruppe mit, dass sie sich nicht an Kosten für Sicherungsmaßnahmen zum Erhalt dieser Umweltbildungseinrichtung beteiligen wird!

 

 Auch beteiligt sie sich nicht an entstehende Kosten bei der Beseitigung der Einrichtung die von etlichen Ehrenamtlichen in unzähligen Stunden über einen Zeitraum von über zwei Jahren für die Allgemeinheit errichtet wurde!!!!!

 

Machen Sie uns stark

Vielfalt sorgt für Vielfalt

Jetzt den Garten winterfest machen und Gooding dabei unterstützen.

Jetzt NEU, Tarifvergleich auf gooding mit check24

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