Willkommen beim NABU Hundsangen

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

 

Tierwelt des Erbaches begeisterte Jung und Alt

 

 

 

Über 100 junge und erwachsene Bachforscher waren zu der jüngsten Veranstaltung des NABU Hundsangen und der Will und Liselott Masgeik-Stiftung nach Niedererbach gekommen um die Tierwelt des Erbachs genauer unter die Lupe zu nehmen. Nach der Begrüßung durch Marcel Weidenfeller vom NABU Hundsangen und einer kurzen theoretischen Einführung in die Gewässeranalyse durch den Naturschutzreferenten der Stiftung Philipp Schiefenhövel wurde schließlich das Bachbett von den Teilnehmern genaustens untersucht. Ausgestattet mit Kescher, Küchensieb und Gummistiefel gelangten zahlreiche Bachbewohner in die mitgebrachten Sammel- und Marmeladengläser. So füllten sich die Gläser mit Köcherfliegen-, Schlammfliegenlarven, Bachflohkrebsen und Strudelwürmern. Vor allem aber die etwas größeren Tierchen wie eine männliche Erdkröte, die zahlreichen Groppen und Bachforellen oder zwei Flusskrebse fanden Begeisterung bei den Bachforschern. So waren Leo und Jakob die glücklichen Fänger der beiden Flusskrebse und auch eine junge Ringelnatter ging den beiden Nachwuchsforschern ins Netz. Aber auch alle anderen Kinder und Eltern machten im ökologisch noch gut strukturierten und naturnahen Erbach ausreichend Beute. Nach einer gewissen Sammelphase begann der Biologe Schiefenhövel die gefangenen Bachtiere in Schüsseln zu sortieren und ihre Biologie und Lebensweise zu erklären. Begeistert zeigte er sich über den Fund von vier Larven der Prachtlibelle, die neben einer hohen Wassergüte und einem strukturreichen Bachbett vor allem auch eine ausgeprägte und immer mal wieder sonnenbeschienene Ufervegetation brauchen, wo später die Männchen der blauschimmernden Libellen ihre Reviere abstecken können. Die hohe Anzahl der Groppen einer räuberischen Fischart der Mittelgebirgsbäche verdeutlicht, dass es genügend Kleinstorganismen, wie Köcherfliegen, Eintagsfliegen, Bachflohkrebse und CO im Erbach gibt, die den Fischen als Nahrung dienen. Die einzelne gefangene Bachforelle wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit im Bach ausgesetzt, denn natürliche Vorkommen der Bachforelle sind auch im Westerwald in den Oberläufen der Bäche immer noch selten, da die Fische oft durch Barrieren am Auf- und Absteigen gehindert werden. „Erstaunlich, wie viele verschiedene Tiere in einem so kurzen Bachabschnitt zu entdecken sind!“ berichtete eine Mutter begeistert. Nach drei kurzweiligen Stunden bedankte sich Marcel Weidenfeller bei der Stiftung für ihr Engagement und den Teilnehmern für ihre aktive Beteiligung und alle waren sich einig, dass es genau die richtige Wochenendbeschäftigung gewesen war und der eine oder andere sicherlich wiederkommen wird.

 

 

 

NABU rät von

Pflanzengift - Einsatz ab

Im Frühling beginnt die Wild-kräuter-Zeit. Doch nicht nur in der Agrarlandschaft, sondern auch in so manchem privaten Garten werden zur Bekämpfung unerwünschter Wildkräuter chemische Pflanzengifte wie lyphosat, das in vielen bekannten Mitteln wie z.B. „Roundup“ enthalten ist, eingesetzt. Der Naturschutzbund (NABU) Hundsangen rät vom Einsatz chemischer Pflanzengifte im Haus- und Kleingarten ab: „Von der Art, wie wir unseren Boden nutzen und bewirtschaften, hängt das Überleben bei uns heimischer Tier- und Pflanzenarten ab. Der Einsatz von Pestiziden wie Glyphosat ist erwiesenermaßen einer der Gründe für den dramatischen Rückgang typischer Arten der Agrarlandschaft wie Rebhuhn und Feldlerche, denn durch die Mittel wird den Tieren ihre Nahrungsgrundlage entzogen. Gleiches gilt aber auch für unsere Gärten: Durch die Bekämpfung von Wildkräutern, häufig aus reiner Ordnungsliebe, gehen zunächst Insekten wie Schmetterlingen und Bienen wichtige Nahrungspflanzen und Lebensräume verloren, mit weitreichenden Folgen für Vögel und Fledermäuse als nächste Glieder in der Nahrungskette. Auch deshalb raten wir von der Verwendung von Pflanzengiften ab“, so Marcel Weidenfeller von der NABU-Gruppe Hundsangen.

 Laut NABU ist gerade im Gartenbereich das Risiko von Fehlanwendungen von Pflanzengiften wie Glyphosat besonders groß. Vielen sei nicht bekannt, dass es verboten ist, Unkrautvernichtungsmittel auf versiegelten Flächen wie Gehwegen, Hofflächen oder Garageneinfahrten auszubringen. So können die auch für Fische und Amphibien schädlichen Gifte in die Kanalisation und letztlich in die Oberflächengewässer gelangen. „Durch den Verzicht auf Pflanzengifte im eigenen Garten kann jeder einen Beitrag zum Naturschutz leisten. Immerhin entspricht die Gesamtgröße aller Gärten in Deutschland in etwa der Summe aller deutschen Naturschutzgebiete“, so der NABU Hundsangen.

Ob das Pflanzengift Glyphosat für weitere 10 bis 15 Jahre zugelassen wird, entscheidet die EU in diesem Jahr. Das Pestizid wurde von der Weltgesundheitsorganisation als wahrscheinlich krebserregend eingestuft, die Wiederzulassung nach heftigen Protesten im Sommer 2016 deshalb vertagt.

 

Wir stellen unser neues Projekt vor:

Lebensraum Dorf – Vielfalt sorgt für Vielfalt

Presseartikel im Verbandsgemeindeblatt Ausgabe 16, Freitag 21. April 2017

Presseartikel in Rhein-Zeitung Ausgabe Westerwald Ausgabe Nr. 76, Donnerstag, 30. März 2017

Presseartikel RZ Ausgabe WW Seite 11 vom Donnerstag 30.3.2017 zum Download
Hier können Sie sich Seite 11 der Ausgabe Westerwald runterladen
Vielfalt RZ Ausgabe WW_30_03_2017_S_11.p
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Presseartikel RZ Ausgabe WW Seite 17 vom Donnerstag 30.3.2017 zum Download
Hier können Sie sich Seite 17 der Ausgabe Westerwald runterladen
Vielfalt RZ Ausgabe WW_30_03_2017_S_17.p
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Unser Flyer und Plakat zum Download/Drucken

Vielfalt sorgt für Vielfalt - Flyer, Ansichts-PDF zum Download
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Vielfalt Flyer-Ansichts.pdf
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Vielfalt sorgt für Vielfalt - Poster, Ansichts-PDF zum Download
Hier können Sie sich das Poster zu unserem Projekt runterladen
Vielfalt Plakat-Ansichts.pdf
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Hauptamtliche Betreuung für neu gegründete Kinder-gruppe und Unterstützer für Umweltbildungs-Team gesucht!

Für die Durchführung unserer alle zwei Wochen stattfindenden Treffen unserer neu gegründete NAJU-Kindergruppe suchen wir eine(n) hauptamtliche(n) Betreu-er(in) sowie engagierte Helferinnen und Helfer!

Wenn Sie Spaß an der Arbeit mit naturbegeisterten Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren in den Verbandsgemeinde Wallmerod haben, Ihnen die Natur am Her-zen liegt und Sie über pädagogische Vorkenntnisse verfügen, setzen Sie sich bitte mit Marcel Weidenfeller, stellvertr. Vorsitzende der NABU-Gruppe, unter Tel. 06435/408351 oder celes.nabu-hundsangen@gmx.de in Verbindung.

 

Wenn Sie zunächst weniger Verantwortung übernehmen wollen oder noch weni-

ge Vorkenntnisse besitzen, sind Sie ebenfalls herzlich eingeladen, in die Arbeit unseres Umweltbildungs-Teams reinzuschnuppern. Sie können sich nach Ihren Interessen und Möglichkeiten aktiv mit einbringen und dabei im Team lernen und Erfahrungen in der Umweltbildungsarbeit sammeln. Wir bieten allen Engagierten eine gute Betreuung und Einbindung in unsere NABU-/NAJU-Gruppe, Weiterbil-dungs- und Vernetzungsmöglichkeiten, die Erstattung von Auslagen und eine angenehme Arbeitsatmosphäre.

Waldkauz ist Vogel des Jahres 2017

Foto: Peter Kuehn
Foto: Peter Kuehn

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und sein bayerischer Partner, der Landesbund für Vogelschutz (LBV), haben den Waldkauz (Strix aluco) zum „Vogel des Jahres 2017“ gewählt. Auf den Stieglitz, Vogel des Jahres 2016, folgt damit ein Eulenvogel. Lesen sie mehr unter Projekte / Vogel des Jahres.

NABU Hundsangen sagt DANKE für die Unterstützung über gooding.de.Helfen Sie uns auch weiterhin mit Ihren Online-Einkäufen! Dein Beitrag zählt.

Machen auch Sie mit und unterstützen Sie uns mit Ihren Online-Einkäufen oder sagen Sie es im Bekannten- und Freundeskreis weiter, denn alle weiteren Unterstützer/-innen erhöhen die Spendeneinnahmen. Es ist ganz einfach probieren Sie es aus!

 

Weitere Infos unter dem Bereich "Spenden" und "Spenden/Gooding".

 

Seit Beginn unseres Auftrittes bei www.gooding.de haben wir Dank der 37 Unterstützer mit insgesamt 70 Einkäufen schon eine Summe von über 100 Euro Spenden generiert, Geld was alleine durch Ihre Online-Einkäufe dem Naturschutz zu Gute kommt.

 

Projekt Steinkauz –

Material für Niströhren

 

 

 

 

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zum Projekt auf Gooding

Projekt NAJU –

Material für den Nistkastenbau

 

 

 

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  Liebe Besucher des Naturlehrpfades  

                     Hundsangen,

 

der gesamte Rundweg entlang des Waldlehrpfades ist aufgrund von herabstürzendem Totholz bis auf Weiteres komplett gesperrt.

Bitte betreten Sie diesen Bereich nicht!

Wir informieren Sie wenn ein Begehen wieder möglich ist. Danke für Ihr Verständnis!

 

Ihre NABU Gruppe Hundsangen

 

 

Die Ortsgemeinde Hundsangen kündigt der NABU Gruppe mit sofortiger Wirkung die für den Waldlehrpfad am Buch Hundsangen in Anspruch genommene Fläche wegen Astbruchgefahr!

 

Weiterhin teilt der Ortsgemeinderat der NABU Gruppe mit, dass sie sich nicht an Kosten für Sicherungsmaßnahmen zum Erhalt dieser Umweltbildungseinrichtung beteiligen wird!

 

 Auch beteiligt sie sich nicht an entstehende Kosten bei der Beseitigung der Einrichtung die von etlichen Ehrenamtlichen in unzähligen Stunden über einen Zeitraum von über zwei Jahren für die Allgemeinheit errichtet wurde!!!!!

 

Machen Sie uns stark

Vielfalt sorgt für Vielfalt

Online mit Gooding spenden - wir sagen Danke für über 100 Euro an Spenden !

Naturschutzjugend

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene machen "action for nature" Mehr